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Bridge-PDFs zeigen Schriften am Mac nicht richtig

geschrieben von Ulf Dunkel 
Bridge-PDFs zeigen Schriften am Mac nicht richtig
letzten Monat
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Ein Calamus-Nutzer meldete sich bei mir, weil er Probleme hat, mit Bridge erzeugte PDFs am Mac richtig auszudrucken. Die Schriften werden irgendwie verwurschtelt oder gar nicht im Druck angezeigt. Ich schrieb ihm diese Informationen, die ich hier online stelle, damit vielleicht auch andere daraus Nutzen ziehen können.

Zitat

Lieber NN,
wenn ich das Problem richtig verstehe, funktionieren die Schriften unter Windows auch in der PDF-Wiedergabe schon, aber werden bei PDF-Ausgabe auf einem Apple-Computer falsch angezeigt.

Beim macOS gibt es eine Vorschau-App, die bequem PDFs anzeigen kann. Leider ist diese nicht immer ganz kompatibel mit dem PDF-Standard von Adobe. Haben Sie das PDF auf dem Mac mit Vorschau oder mit Adobe Reader ausgegeben?

Vermutlich haben Sie das CDK mit Bridge als PDF ausgegeben. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Bridge die benutzten Schriften behandeln soll. Diese liste ich nachfolgend nach Bequemlichkeit vs. Wiedergabesicherheit auf:

  1. STANDARD:
    Sie geben PDFs aus und lassen im Bridge-PDF-Exportdialog die voreingestellte Option "Type-1-Export". Dadurch werden die im CDK verwendeten Schriften im PostScript-Type-1-Format im PDF eingebettet. Das ist in aller Regel ausreichend.
  2. SPEZIAL:
    Sie geben PDFs aus und lassen im Bridge-PDF-Exportdialog die voreingestellte Option "Type-3-Export". Dadurch werden die im CDK verwendeten Schriften im PostScript-Type-3-Format im PDF eingebettet. PS Type 3 bringt grundsätzlich erstmal keine PostScript-Kerning-Informationen mit und Type-3-Schriften in PDFs werden bei der Bildschirmanzeige in Adobe Reader grundsätzlich erstmal nicht mit Kantenglättung angezeigt. Der Druck solcher PDFs sollte aber keine Probleme bereiten und dann gewählt werden, wenn Type-1-Export nicht zum gewünschten Resultat führt.
  3. IDIOTENSICHER:
    Sie setzen in der Bridge-Befehlsgruppe "PDF-Export" den Schalter "Text vektorisiert ausgeben". Die o.g. Einstellungen "Type-n-Export" sind dann bedeutungslos, weil die Schriften dann als Vektorkurven und nicht als Schriftzeichen im PDF eingebettet werden.
    Nachteil: Das PDF wird deutlich größer und die Buchstaben werden bei der Bildschirmanzeige in Adobe Reader meist nicht mit Kantenglättung angezeigt.
    Vorteil: Der Druck solcher PDFs sollte 99,9-prozentig problemlos laufen. So verfahre ich z.B. immer dann, wenn ich Online-Druckereien PDFs schicke, bei denen ich davon ausgehen kann, dass dort kein Mensch mit mir reden wird und nur das hochgeladene PDF Maßgabe für die Produktion ist.
  4. HAMMERMETHODE:
    Sie geben PDFs nicht über Bridge, sondern über PDF-Print aus. Jede einzelne CDK-Seite wird dann als TIFF-Bild in einem PDF-Mantel ausgegeben.
    Vorteil: Sie erreichen nur so 100-prozentige WYSIWYG-Ausgabe aller Calamus-Elemente (auch Linien-Pfeilspitzen, LineArt-Verläufe usw. lassen sich nur so sicher ausgeben).
    Nachteil: Sie selbst sind dafür verantwortlich, in den Einstellungen von PDF-Print die richtige Druckauflösung und Farbtiefe zu wählen.
Viel Erfolg.

Grüße / Greetings / Groetjes / Salutations,
Ulf Dunkel · invers Software



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